Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

Erstmals hat die Jugendfeuerwehr Heddesbach einen Berufsfeuerwehrtag durchgeführt. An diesem Tag, haben sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern 24 Stunden im Feuerwehrhaus aufgehalten und wurden zu verschiedenen Einsätzen alarmiert.

Am 24.10. wurde gegen 12 Uhr das Feuerwehrhaus zu einer Berufsfeuerwehrzentrale umfunktioniert. Gegen 13 Uhr wurde noch kurz geübt und die letzten Vorbereitungen für den Ernstfall getroffen. Erste Hilfe, Verkehrsunfälle und Koordinaten standen auf dem Plan. Kaum waren die Übungen beendet kam auch schon die erste Alarmierung. Mit beiden Feuerwehrautos rückten die 7 Jugendlichen und ihre 3 Betreuer zu einer Personenrettung aus dem Wald aus. Nach kurzer Zeit konnte die vermisste Person ohne schwerwiegende Verletzungen gerettet werden.
Zurück im Feuerwehrhaus verbrachte man die Zeit mit Knoten üben und Spielen. Gegen 18 Uhr ging der zweite Alarm ein und die „Berufsfeuerwehr“ rückte zu einem Mülleimerbrand im Schönauer Weg aus. Nach diszipliniertem und sicherem vorgehen, konnte das Feuer ohne weitere Schäden gelöscht werden. Die ersten beiden Einsätze waren geschafft und die Jugendlichen versammelten sich zu ihrem wohlverdienten Abendessen. Um 21:30 Uhr wurde die Feuerwehr wieder alarmiert. Diesmal hieß es „unklare Rauchentwicklung im alten Brombacher Weg“. Dort angekommen, konnte der Gruppenführer erkunden, dass es sich um einen brennenden Holzhaufen handelte. In guter Zusammenarbeit konnte das Feuer nach anstrengenden Löscharbeiten als „Feuer schwarz“ gemeldet werden. Nach diesem kraftzehrenden Einsatz hatten sich alle Feuerwehrleute etwas Schlaf verdient, doch gegen 4 Uhr wurden alle aus dem Schlaf gerissen, denn im alten Brombacher Weg wurde eine Ölspur gemeldet. Mit Sand und Besen machte sich die Jugendfeuerwehr auf den Weg, um die Ölspur zu beseitigen.
Um 8 Uhr gab es das langersehnte Frühstück, welches die nötige Kraft für den folgenden Einsatz beschaffte. Um 9 Uhr wurde die Jugendfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Dort mussten zwei verletzte Personen aus den zusammengeprallten Autos gerettet werden. Kaum waren die Personen an den Rettungsdienst übergeben, kam schon die nächste Alarmierung in die Märzgasse zu einem Containerbrand. Auch dieser Brand wurde ohne weitere Zwischenfälle gelöscht. Um 12 Uhr gab es ein abschließendes Mittagessen und sowohl die Betreuer, als auch die Jugendlichen sind nach anstrengenden aber auch spaßigen 24 Stunden, erschöpft nach Hause gegangen.

An dieser Stelle nochmals ein Dank an alle Feuerwehrkameraden, die geholfen haben, die Einsätze vorzubereiten.

Nach diesem Wochenende konnte ganz klar festgestellt werden, dass sich die viele Arbeit und Übungen mit der Jugend gelohnt haben und wir uns um die Zukunft der aktiven Wehr keine Sorgen machen müssen.

 

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