Feuerwehr fährt jetzt mit modernster Technik

In Heddesbach wurde am Tag der offenen Tür ein neues Löschfahrzeug übergeben - Bei der Hauptübung bestand es seine Bewährungsprobe

Für die Freiwillige Feuerwehr war es ein großer Tag: Sie kann seit Sonntag ein neues Feuerlöschfahrzeug ihr eigen nennen. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe an Bürgermeister Hermann Roth durch Uwe Freidinger, Vertriebsbeauftragter der Firma Magirus, wurde dieser Akt besiegelt. Kommandant Gerd Holschuh konnte zur Fahrzeugübergabe, die mit dem Tag der offenen Tür verbunden war, zahlreiche Gäste und Ehrengäste begrüßen. Von der Gemeinde auch Gemeinderäte sowie Altbürgermeister Herwig Klein. Von der Feuerwehr Kreisbrandmeister Peter Michels, sein Stellvertreter Udo Dentz, Unterkreisführer Frank Merkel, seinen Vorgänger Axel Seltenreich, Ehrenkommandant Karl-Heinz Fischer, aus der Nachbarschaft Ehrenstadtbrandinspektor Hein Albert (Hirschhorn), die Vertreter der FFW Eberbach sowie Abordnungen aus Langenthal, Ober-Schönmattenwag, Brombach, Altlußheim, Altneudorf. Kreisbrandmeister Peter Michaels beglückwünschte die Wehr zu diesem modernen Löschfahrzeug.
Bürgermeister Hermann Roth war sichtlich erfreut, so viel Feuerwehrprominenz begrüßen zu können, und zeichnete die Vorgeschichte dieser Neuanschaffung für ca. 190 000 Euro nach. Die Finanzierung erfolgte aus Fördergeldern, aus der Kameradschaftskasse und durch Spenden und Sponsoren. Ein Restbetrag aus Rücklagen beglichen.


Die Feuerwehr konnte auch gleich eine Spende ihrers Fördervereins entgegennehmen. Vorsitzende Bärbel Reibold überreichte einen gebrauchten Anhänger, bestückt mit vier Schlauchhaspeln und 400 Meter Schlauch.
Die Bevölkerung von Heddesbach nahm an der Fahrzeugübergabe und dem angeschlossenen Tag der offenen Tür recht rege teil. Für ihre Schauübung am Nachmittag erhielt die Juegendfeuerwehr viel Beifall.
Tags zuvor hatte die Feuerwehr mit dem neuen Löschfahrzeug ihre Jahreshauptübung an einem Wohnanwesen mit Scheuer in der Hauptstraße glänzend gemeistert. Angenommen wurde dabei ein Brand mit starker Rauchentwicklung und dass sich im Wohnhaus noch drei Kinder aufhielten. Als erstes wurde am Übungsort die Menschenretten eingeleitet. Mit Atemschutzgeärten drang ein Trupp in das Gebäude ein, während ein anderer die Löschwasserversorgung sicher stellte. Wasser aus dem Hydranten sicherte die weiter Löschwasserversogrung, eine Leitung aus Ulfenbach kam noch dazu. In wenigen Minuten konnten die drei Personen geortet und ins Freie abtransportiert, das Feuer gelöscht und das Nebengebäude durch ein Hydroschild geschützt werden. Die Übung lief ab wie ein Uhrwerk und war nach gut einer halben Stunde beendet. Alle Fachleute und Beobachter waren sich einig: Alles hat perfekt geklappt.

Quelle: RN Zeitung